Wettbewerb Wohngebiet Südlich Gschlatt Marktoberdorf - 2. Preis

2. Preis beim Wettbewerb im Gschlatt!

Schöne Nachrichten zum Jahresbeginn! Wir freuen uns über den 2. Preis beim einstufigen, nichtoffenen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbfür das Gebiet „Südlich Gschlatt“ in Marktoberdorf! Der Beitrag enstand in Zusammenarbeit mit Architekt und Landschaftsarchitekt BDA Felix Huber, Architekturbüro Huber, Kempten.

Aus dem Preisgerichtsprotokoll: „Die Arbeit bietet im Süden insgesamt sieben gut proportionierte Wohnhöfe an und setzt im Norden – abgetrennt durch einen durchgezogenen Grünzug – mit einer Weiterentwicklung die Bestandsstruktur durch Einzel- und Reihenhäuser fort. Insbesondere durch das Motiv der gemeinschaftlichen Wohnhöfe im Süden werden funktionierende Nachbarschaften generiert. Die Zusammenfassung von Geschosswohnungsbau, Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern um eine zentrale Mitte lässt ein hohes Maß an sozialer Interaktion und Gemeinschaft erwarten. Die Adressbildung funktioniert vorbildlich. […] Durch den Verzicht auf eine Bebauung westlich des Ettwieser Bachs entsteht entlang der Seeger Straße ein durchgängiger Gehölzstreifen. Das topographisch anspruchsvolle Gelände im Südosten wird von Bebauung freigehalten und ebenfalls mit Bäumen bepflanzt (mögliche Ausgleichsfläche). Es wird außerdem Wert gelegt auf einen durchgängigen Grünzug von West nach Ost als Gliederung zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teilgebiet. Die Wohnhöfe im Süden erhalten jeweils einen speziellen Hofbaum, der sicherlich auch zur jeweiligen Identität für die Hofbewohner beiträgt. Einzelne Bauabschnitte sind auf den Plänen nicht explizit dargestellt, jeder Wohnhof könnte aber nach und nach für sich realisiert werden. Vorgeschlagen werden durchgängig einfache Satteldachbaukörper, die eine hohe Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Unterhalt erwarten lassen. Einzig die aufgeständerten Mehrfamilienhäuser weisen ein begrüntes Flachdach auf, was die Gesamtkonfiguration wohltuend bereichert.“


Wettbewerbserfolg Kirche Kaufering

Wettbewerbserfolg!

Wir freuen uns über die Beauftragung nach einem Wettbewerbserfolg zum Neubau der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Kaufering! Die Aufgabenstellung: Der Abriss der bestehenden Kirche, der Teilabbruch des Kirchturms, die Sanierung des Restturms und der Neubau der Pfarrkirche. Die Bearbeitung der sakralen Bauaufgabe erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Künstlerduo LUTZENBERGER + LUTZENBERGER / Bad Wörishofen. Die Arbeiten an der Betonsanierung betreut das Ingenieurbüro Konstruktionsgruppe Bauen / Kempten.


Weihnachten 2025 + Jahreswechsel 2026

Ein herzliches Dankeschön an all unsere Partner und Freunde für ein erfülltes und bereicherndes Jahr 2025 voller spannender und Aufgaben und inspirierender Projekte!
Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Start in ein gesundes und glückliches neues Jahr 2026.
Bitte beachten Sie, dass unser Büro vom 22.12.2025 bis einschließlich 06.01.2026 geschlossen bleibt. Danach sind wir gerne wieder für Sie erreichbar und freuen uns auch im nächsten Jahr auf eine bereichernde Zusammenarbeit und neue Herausforderungen!

Ihre STADTMÜLLER.BURKHARDT.GRAF.ARCHITEKTEN

 

Bild: Umnutzung des ehemaligen Pfarrhofs als Gemeindekanzlei Ruderatshofen, Photographie © Célia Uhalde


Anerkennung thomaswechspreis 2025

Wir freuen uns über eine Anerkennung beim thomaswechspreis 2025 für unser Projekt Kirche St. Martin, Lagerlechfeld

Besonders schätzen wir die schriftliche Beurteilung unseres Projekts durch die Jury, bestehend aus Sonja Nagel, Stuttgart / Birgit Rudacs, München / Armin Pedevilla, Bruneck:

Was tun mit einer Kirche, die zu groß geworden ist für ihre Gemeinde, zu teuer im Unterhalt und zudem sanierungsbedürftig? Die Antwort, die der Umbau der Filialkirche St. Martin gibt, ist ebenso klug wie beispielhaft. Er wandelt ein überdimensioniertes Sakralgebäude der 1960er-Jahre in einen zukunftsfähigen, vielschichtigen Ort – ohne dessen Würde zu verlieren. Die architektonische Haltung ist klar: keine nostalgische Rückschau, sondern eine präzise Weiterentwicklung im Sinne des ursprünglichen Konzepts des heiligen Zelts. Die horizontale Teilung des Innenraums – eine radikale Geste – nutzt klug das Tragwerk des Bestands und schafft eine neue räumliche Ordnung.

Im Erdgeschoss entstehen helle, flexibel nutzbare Räume für Gemeindeaktivitäten, Begegnungen und Feste. Die zusätzliche Nutzung als Bau- und Kunstdepot unter dem neuen Kirchenboden ist ein stilles Statement. Hier werden sakrale Objekte bewahrt, die andernorts keine Heimat mehr haben. Ein Ort des Respekts – nicht museal, sondern lebendig. Die funktionale Verschränkung von Nutzung und Erinnerung sichert den Erhalt des Gebäudes und erzeugt nachhaltige Synergien, kulturell wie energetisch.

Der eingestellte zylindrische Kern übernimmt eine zentrale Funktion. Er kaschiert geschickt die notwendigen Nebenräume und inszeniert zugleich den Zugang zum liturgischen Handlungsraum im Obergeschoss als feierliches Emporsteigen. Diese räumliche Choreografie erzeugt eine wohltuende Distanz zur profanen Nutzung im Erdgeschoss, gliedert den Sakralraum und schafft im rückwärtigen Bereich eine kapellenartige Raumsituation als Rückzugsort für das stille Gebet, der die sakrale Sphäre subtil erweitert.

Gestalterisch überzeugt der Umbau durch feinsinnige Details und eine sorgfältig entwickelte Möblierung, die den Teilungsgedanken im neuen Altar, Ambo, Tabernakel und Taufstein fortführt. Diese schönen Objekte entstehen durch präzise geometrische Operationen aus den Kalksteinquadern der alten Ausstattung. Eine gelungene Transformation mit symbolischer Tiefe.

Die Filialkirche St. Martin ist ein gebautes Plädoyer für die Zukunftsfähigkeit sakraler Räume, die zeigt, wie aus einem sanierungsbedürftigen Bau ein identitätsstiftender Ort für Gemeinde, Kultur und Gedächtnis wird.


Stellenangebot

Zur Verstärkung unserer beiden Büros in Kaufbeuren und in Erding suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorzugsweise berufserfahrene Mitarbeiter (m/w/d) der Fachrichtung Architektur zur Bearbeitung interessanter und anspruchsvoller Projekte in allen LPH. Wir bieten einen abwechslungsreichen und sicheren Arbeitsplatz mit guten Perspektiven in einem kollegialen und motivierten Team. Wir freuen uns auf  Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie uns Ihr aussagekräftiges Portfolio:

Stadtmüller.Burkhardt.Graf.­Architekten GbR
Prinzregentenstraße 7
87600 Kaufbeuren

oder per Mail an

kf@sbg-architekten.de, (bitte nicht mehr als 10mb)

bitte beachten: gedruckte Portfolios werden nicht zurückgesendet.

Was Sie bei uns erwartet:
• abwechslungsreiche Bauaufgaben von der Denkmalsanierung bis zum Schulbau aus öffentlicher Hand
• ein eigenes Projekt: hier arbeiten Sie von Anfang an eigenverantwortlich – die Wege sind kurz, die Kollegen aufgeschlossen und hilfsbereit
• familiäre Arbeitsatmosphäre mit teambezogener Arbeitsweise und flachen Hierarchien
• unbefristetes, langfristiges Beschäftigungsverhältnis mit persönlichen und fachlichen Perspektiven und leistungsgerechter Vergütung
• Faire Überstundenregelung
• attraktive Büroräume in einem lebenswerten Umfeld

Das erwarten wir:
• Berufserfahrung in allen Leistungsphasen der HOAI
• Flexibilität, Kontakt- und Teamfähigkeit
• Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise
• Engagement und professioneller Umgang in der Zusammenarbeit mit Planungsbeteiligten
• Hohe Motivation, Belastbarkeit und Lernbereitschaft
• Kenntnisse der einschlägigen baurechtlichen Vorschriften
• Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
• Sicheres Anwenden der geläufigen CAD-Programme, vorzugsweise Nemetschek Allplan
• Ein sicherer Umgang mit MS Office und gängiger AVA Ausschreibungssoftware sind von Vorteil


Exkursion Luxemburg 2025

In den letzten fünfzehn Jahren hat Luxemburg eine bemerkenswerte architektonische Transformation erlebt. Zwischen Tradition und Innovation sind Bauwerke entstanden, die nicht nur funktionalen Raum bieten, sondern auch starke kulturelle und gestalterische Zeichen setzen. Die neue Architektur des Landes reflektiert eine offene, europäisch geprägte Gesellschaft, die gleichermaßen Wert auf
Nachhaltigkeit, Identität und Qualität legt.
Unsere Exkursion lud dazu ein, diese Entwicklung vor Ort zu entdecken: vom dynamischen Umfeld des Kirchberg-Plateaus über die urbanen Neuinterpretationen im Zentrum bis hin zu
innovativen Wohnprojekten in der Peripherie; sie führte uns zu prägnanten Beispielen dieser Entwicklung und bot die Gelegenheit, aktuelle Tendenzen der luxemburgischen Architektur
vor Ort mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu diskutieren.

Vier Tage lang haben wir in und um Luxemburg ein äußerst abwechslungsreiches und beeindruckendes Programm erarbeitet und zwischendurch die landestypischen kulinarischen Spezialitäten entdeckt:

Metz: Centre Pompidou Metz, Église Sainte-Thérèse-de-l’Enfant-Jésus

Thionville: Médiathèque Puzzle

Luxemburg: Philharmonie Luxembourg, BnL – Bibliothèque nationale du Luxembourg, Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, Ascenseur panoramique du Pfaffenthal, Bock-Kasematten, Musée national d’archéologie, d’histoire et d’art, Bierger-Center, Passerelle du Pont Adolphe, Ècole centrale de Clausen, Château d’eau Gaasprerech

Bridel: Hall sportif de Bridel

Elmen / Capellen: Soziales Wohnen der Société Nationale des Habitations à Bon Marché S.A. (SNHBM)

Esch-sur-Alzette / Belval: Université du Luxembourg

Remich: Domaine Claude Bentz

Remerschen: Biodiversum Haff Réimech, Valentiny Foundation

 

Ein besonderer Gruß und Dank geht an unsere Freunde cl und ph für Euer Engagement vor Ort: Unglaublich, dass ihr uns so viele Türen geöffnet habt!


Architektouren 2025 - Sporthalle Erding

Wir freuen uns, dass die Dreifach-Sporthalle am Anne-Frank-Gymnasium von der Jury für die Architektouren 2025 ausgewählt wurde.

Die Sporthalle kann am Samstag, den 28.06.2025 von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr im Rahmen von Architektenführungen besichtigt werden.

Treffpunkt: Eingang zur Dreifach-Sporthalle, Heilig Blut 8, 85435 Erding.

 

Fotografie: Célia Uhalde


Büroexkursion zum Jahresende

Exkursion zum Jahresende 2024 in die Region Memmingen

Zum Ausklang des Jahres stand am 19. Dezember eine kleine Büro-Architekturexkursion in die Region Memmingen an. Wir hatten die Gelegenheit zum Austausch mit KollegInnen aus der Region, aber auch Zeit zum Austausch untereinander. Unser Tagesprogramm umfasste die folgenden spannenden Projekte:

  • „Kindergarten Dickenreishausen“ (Baustelle) rohr.architekten produktentwicklung Winfried Rohr / Phase H Architekten
  • „Haus an der Bahnhofsrestauration“ Phase H Architekten
  • „Synagoge Fellheim“ Kern Architekten, Büro für Architektur und Denkmalpflege
  • „Zehntstadel Steinheim“ Beer Bembé Dellinger Architekten u. Stadplaner

Vielen Dank an alle Beteiligten, die uns diesen entspannten und informativen Tag ermöglicht haben! Am Abend fand dann unsere jährliche Weihnachtsfeier statt – diesmal in Bad Wörishofen.


Weihnachten 2024 + Jahreswechsel 2025

Ein herzliches Dankeschön an all unsere Partner und Freunde für ein erfülltes und bereicherndes Jahr 2024 voller spannender und Aufgaben und inspirierender Projekte!
Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Start in ein gesundes und glückliches neues Jahr 2025.
Bitte beachten Sie, dass unser Büro vom 19.12.2024 bis einschließlich 06.01.2025 geschlossen bleibt. Danach sind wir gerne wieder für Sie erreichbar und freuen uns auch im nächsten Jahr auf eine bereichernde Zusammenarbeit und neue Herausforderungen!

Ihre STADTMÜLLER.BURKHARDT.GRAF.ARCHITEKTEN


Inbetriebnahme Neubau Sporthalle Krautlussweg

Am 10. September 2024 wurde die Nutzung der neuen Doppelsporthalle im Krautlussweg in Kaufbeuren aufgenommen. Die Turnhalle dient neben der Schulsport- und Vereinsnutzung zusätzlich der Schrader-Grundschule als Aulaersatz.

Im Schulgeschoss mit 4 Klassenzimmern im Obergeschoss des Gebäudes, findet nunmehr seit 30.09.2024 Grundschulunterricht der Josef-Landes-Schule statt.